Das passiert, wenn Du täglich Kurkuma isst - EINFACH KRASS!

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Kurze Zusammenfassung

Dieses Video von Dr. med. Ulrich Selz untersucht die gesundheitlichen Vorteile von Kurkuma und seinem Hauptwirkstoff Curcumin. Es werden die traditionelle Verwendung in der ayurvedischen und chinesischen Medizin, die wissenschaftlichen Erkenntnisse über entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften sowie die Bedeutung für die Lebergesundheit und Verdauung behandelt. Der Vortragende erklärt, wie die Bioverfügbarkeit von Curcumin verbessert werden kann, warnt vor möglichen Nebenwirkungen und gibt Hinweise zur sicheren Dosierung.

  • Curcumin wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd, vergleichbar mit Ibuprofen bei Arthrose.
  • Es schützt die Leber, fördert die Entgiftung und kann bei Leberverfettung helfen.
  • Die Bioverfügbarkeit wird durch Kombination mit Pfeffer oder liposomale Formulierungen erhöht.
  • Bei Autoimmunerkrankungen, Schwangerschaft, Blutverdünner-Einnahme und anderen Vorerkrankungen ist Vorsicht geboten.

Einführung in Kurkuma und Curcumin [0:00]

Kurkuma, auch Gelbwurz genannt, gehört zur Familie der Ingwergewächse und wird aus den gemahlenen Wurzeln der Pflanze gewonnen. Curcumin, der Hauptwirkstoff von Kurkuma, hat in der traditionellen indischen und chinesischen Medizin eine lange Geschichte und wird auch in der westlichen Medizin zunehmend als schmerzlinderndes und heilendes Mittel anerkannt. Es wird traditionell bei Verdauungsproblemen, Hauterkrankungen, Entzündungen und als Verjüngungsmittel eingesetzt.

Wissenschaftliche Erkenntnisse und Studien zu Kurkuma [2:09]

Die Arthritis Foundation zitiert Studien, die zeigen, dass die entzündungshemmenden Wirkungen von Curcumin bei Gelenkbeschwerden helfen und die Verschlimmerung von Arthritis eindämmen können. Eine Studie zeigte, dass Kurkuma-Extrakt über zwölf Wochen eingenommen die Schmerzen genauso gut lindern konnte wie Ibuprofen. Kurkuma hat auch antioxidative Eigenschaften und kann die Leber vor Schäden durch Giftstoffe schützen, besonders bei langfristiger Medikamenteneinnahme.

Kurkuma und die Lebergesundheit [4:19]

Kurkuma neutralisiert freie Radikale, reduziert Entzündungsprozesse in der Leber und fördert die Produktion von Entgiftungsenzymen. Es regt den Gallenfluss an, was bei der Fettverdauung hilft, und es gibt Hinweise darauf, dass es die Regeneration von Leberzellen unterstützen und die Leberverfettung reduzieren kann. Studien zeigen teilweise eine Normalisierung von erhöhten Leberwerten durch Kurkuma.

Bioverfügbarkeit von Curcumin und wie man sie verbessert [5:51]

Die Bioverfügbarkeit von Curcumin ist von Natur aus sehr gering, da es schlecht wasserlöslich ist, schnell abgebaut wird und in der Leber schnell verstoffwechselt wird. Um die Aufnahme zu verbessern, empfiehlt es sich, Kurkuma mit Pfeffer (Piperin) zu kombinieren, da Piperin Enzyme hemmt, die Curcumin abbauen. Eine weitere Möglichkeit sind liposomale Formulierungen, bei denen das Curcumin in winzige Kügelchen eingeschlossen wird, was die Aufnahme im Darm verbessert.

Kurkuma und die Verdauung [8:02]

Kurkuma spielt eine wichtige Rolle im Verdauungstrakt, da es antientzündliche und antioxidative Eigenschaften hat und zu einer gesunden Verdauung beiträgt. Es kann Darmentzündungen verringern und das Leaky-Gut-Syndrom verbessern, indem es die Verbindungen zwischen den Darmzellen repariert. Curcumin wird derzeit als Mittel zur Behandlung des Reizdarmsyndroms untersucht.

Weitere gesundheitliche Vorteile von Kurkuma [10:01]

Curcumin kann das Immunsystem beeinflussen und übermäßige Immunreaktionen dämpfen. Es gibt Hinweise darauf, dass es positiv auf das Herzkreislaufsystem wirken und bei der Gewichtsabnahme helfen kann. Bei Frauen kann Curcumin verschiedene Wirkungen auf Symptome von polyzystischen Eierstöcken und Endometriose haben und möglicherweise zur Vorbeugung gynäkologischer Krebsarten beitragen.

Kurkuma und Krebs [11:58]

In Tierversuchen und Zellkulturen hat Kurkumin vielversprechende antikarzinogene Eigenschaften gezeigt, wie die Hemmung des Zellwachstums, die Förderung des programmierten Zelltods und die Hemmung der Bildung neuer Blutgefäße in Tumoren. Studien am Menschen haben jedoch weniger eindeutige Beweise erbracht, daher ist eine Einzelfallentscheidung erforderlich und die Anwendung sollte mit einem Arzt abgesprochen werden.

Warnhinweise und Nebenwirkungen von Kurkuma [13:46]

Curcumin ist eine potente Substanz, die in das Immunsystem eingreifen kann und sollte bei schweren Autoimmunerkrankungen oder Krebs nur nach Rücksprache mit einem Arzt eingenommen werden. Mögliche Nebenwirkungen sind Magenschmerzen, verstärkte Blutverdünnung, Anregung der Wehentätigkeit, Schwindelgefühle, Probleme bei Nierensteinen, Gallenprobleme, Blutzuckerschwankungen und Eisenmangel.

Dosierungsempfehlungen für Kurkuma [17:04]

Das Bundesamt für Risikobewertung empfiehlt, drei Milligramm Kurkuma pro Kilogramm Körpergewicht nicht zu überschreiten. Im Regelfall nimmt man zwischen 400 und 1000 Milligramm pro Tag. Bei liposomalen Produkten oder der Einnahme mit Piperin benötigt man weniger. In Amerika gelten Kurkumaextrakte bis zu 1,8 Gramm pro Tag als sicher ("Generally recognized as safe").

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Date: 1/14/2026 Source: www.youtube.com
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