Kurze Zusammenfassung
Dieses Video bietet eine praktische Übung zur Verfeinerung von 2-5-1 Jazz-Progressionen im Stil von Barry Harris. Es werden zehn Variationen vorgestellt, die darauf abzielen, schnelle, natürliche Reflexe in Fingern und Gehör zu entwickeln. Der Fokus liegt auf der Erzeugung von Spannung auf dem Dominantakkord (5-Akkord) durch Akkordsubstitutionen und dem Spielen von Six-Akkorden über verschiedenen Basstönen, um erweiterte Harmonien zu erzeugen.
- Vorstellung von 10 Variationen der 2-5-1 Progression im Barry Harris Stil.
- Fokus auf Akkordsubstitutionen und Spannungsaufbau auf dem Dominantakkord.
- Übungen zur Entwicklung von Reflexen und Verbesserung des Jazz-Vokabulars.
Intro [0:00]
Das Video ist eine Übung für Jazzmusiker, um ihre 2-5-1-Progressionen zu verbessern. Es werden zehn Variationen im Stil von Barry Harris vorgestellt, die darauf abzielen, schnelle Reflexe in Fingern und Gehör zu entwickeln. Diese kurzen, täglichen Übungen sollen das Jazz-Vokabular erweitern und das Gehör schärfen. Die Übungen basieren auf einer 2-5-1-Akkordfolge in F-Dur, wobei der Schwerpunkt auf der Erzeugung von Spannung auf dem Fünf-Akkord liegt.
Gm7 - C9 - F6 [2:15]
In dieser ersten Übung wird für Gm7 ein Bb6 gespielt, was dem Barry Harris-Konzept eines relativen Dur-Sextakkords entspricht. Für C7 wird ein Gm6 gespielt, was einen C9-Akkord erzeugt, entsprechend dem Barry Harris-Konzept, eine Moll-Sexte auf der Quinte des Dominantakkords zu spielen. Der F-Akkord wird als F6 gespielt.
Gm7 - C9 - FMaj9 [3:31]
Hier werden die gleichen Akkorde wie zuvor verwendet, aber anstelle von F6 in den Takten drei und vier wird C6 gespielt. Dies entspricht dem Barry Harris-Konzept, eine Dur-Sexte auf der Quinte zu spielen. Ein C6 über einem F-Bass erzeugt den Klang eines Fmaj9-Akkords.
Gm9sus - C9 - F6 [5:11]
In diesem Beispiel wird für Gm7 ein F6 gespielt, was dem "Important Minor"-Konzept von Barry Harris entspricht. In der Tonart F ist Gm7 der "Important Minor". Die Noten eines Gm7-Akkords (G, Bb, D, F) sind die gleichen wie die eines Bb6-Akkords, nur in einer anderen Umkehrung. Nach Barry Harris kann man eine Sexte auf der Quinte spielen, also F6 über einem G als Substitution für Gm7.
Gm9sus - C9 - FMaj9 [6:20]
Diese Progression ist die gleiche wie die vorherige, nur dass in den Takten drei und vier der Akkord zu C6 über F geändert wird, was den Klang eines Fmaj9 erzeugt.
Gm7 - C9sus4 - F6 [7:40]
Für den Gm7-Akkord wird ein Bb6 gespielt (relativer Dur-Sextakkord). Für den C7-Akkord in Takt zwei wird ebenfalls ein Bb6 gespielt. Wenn man Bb6 über einem C-Bass spielt, entsteht der Klang eines C7sus4-Akkords. Dies ist das Barry Harris-Konzept, eine Dur-Sexte auf der Septime des Dominantakkords zu spielen.
Gm7 - C9sus4 - FMaj9 [8:47]
Die gleiche Akkordfolge wie zuvor, nur dass in den Takten drei und vier ein C6 gespielt wird. Dies erzeugt die Harmonie eines Dur-9-Akkords.
Gm7 - C9sus4b9 - F6 [10:06]
Für Gm7 wird Bb6 gespielt. Für C7 wird Bbm6 gespielt. Wenn man ein Bbm6 über einem C-Bass spielt, entsteht der Klang eines C7sus4b9-Akkords. Dies ist Barrys Konzept, eine Moll-Sexte auf der Septime des Dominantakkords zu spielen. In den Takten drei und vier wird F6 gespielt.
Gm7 - C9sus4b9 - FMaj9 [11:06]
Die gleiche Akkordfolge, nur dass in den Takten drei und vier C6 über einem F-Bass gespielt wird, um die Fmaj9-Harmonie zu erzeugen.
Gm7 - C7alt - F6 [12:30]
Für Gm7 wird F6 gespielt (Important Minor-Konzept). Für C7 wird Dbm6 gespielt. Dies ist das Barry Harris-Konzept, eine Moll-Sexte auf der verminderten Sekunde des Dominantakkords zu spielen, was einen C7-alterierten Akkord erzeugt, insbesondere einen C7#5b9-Akkord. In den Takten drei und vier wird F6 gespielt.
Gm7 - C7alt - FMaj9 [13:28]
Die gleiche Akkordfolge, nur dass diesmal C6 über einem F-Bass in den Takten drei und vier gespielt wird.